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Gedanken zum mobilen Trading via Apps

Smartphones gehören bereits zur Standardausrüstung. Somit ist es auch keine Überraschung, dass immer mehr Apps für den mobilen Handel mit Aktien angeboten werden. Heute möchte ich mir die App von Oanda für das Smartphone ansehen. Damit kann man einerseits Aktien beobachten, andererseits auch Käufe oder Verkäufe tätigen. Doch wie sinnvoll und wie sicher ist das tatsächlich? Ist es wirklich ein Segen, da wir immer auf unser Depot zugreifen können oder mitunter sogar ein Fluch, weil wir uns gar nicht bewusst sind, welche Gefahren und Risiken auf uns warten?

Zwischen App und webbasierter Lösung

Den Tradern stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Einerseits gibt es Apps, die man auf dem Smartphone oder Tablet installieren kann, wobei derartige Programme – zumindest in der Regel – kostenlos sind. Andererseits gibt es die Möglichkeit, dass der Broker nur eine optimierte Seite für den mobilen Handel anbietet. Der Vorteil einer webbasierten Lösung? Wir brauchen keine Software runterladen, sodass wir nicht von unserem eigenen Smartphone oder Tablet abhängig sind. Wenn wir also verschiedene Geräte nutzen möchten, profitieren wir von der webbasierten Lösung. Doch dieser Aspekt ist nur ein geringer Teil, der bei der Wahl des Brokers von Entscheidung ist, sofern wir ausschließlich mit dem Smartphone agieren wollen. Wird vom Broker etwa eine App angeboten, so müssen wir im Vorfeld überprüfen, ob diese überhaupt kompatibel mit unserem Gerät ist. Heutzutage werden die Apps zwar für iOS- oder Android-Betriebssysteme zur Verfügung gestellt, jedoch gibt es nur wenige Applikationen für das Blackberry. Wer also ein Blackberry-Smartphone nutzt, muss sich am Ende mit der webbasierten Lösung anfreunden.

Wenn es um das Thema Sicherheit geht, würde ich aber definitiv keinen Kompromiss eingehen! Welche Sicherheitsvorkehrungen werden getroffen? Gibt es eine effiziente Verschlüsselung? Webbasierte Lösungen und Apps haben aber Schwachstellen: Sofern wir die Zugangsdaten speichern lassen, sodass wir automatisch eingeloggt werden, wenn wir die Seite aufrufen oder die App starten, ersparen wir uns zwar den Anmeldevorgang, gehen aber ein enormes Risiko ein, sofern ein Dritter das Endgerät in die Hände bekommt. Am Ende verlangen wir zwar Sicherheit von den Brokern, agieren aber oftmals fahrlässig und unverantwortlich.

Klassischer Aktienhändler oder CFD-Trader?

Die Antwort auf die Frage, ob die webbasierte Lösung oder eine App empfohlen werden kann, hängt natürlich auch davon ab, ob der Trader den klassischen Aktienhandel bevorzugt, einen intensiven Handel betreibt oder mit CFDs tradet. Wer sich für den intensiven Handel entscheidet, dem stehen zahlreiche Instrumente zur Verfügung – zumindest dann, wenn er seinen Rechner nutzt. Webbasierte Lösungen müssen nicht immer die ganze Palette an Funktionen bieten; auch Apps garantieren nicht, dass alle Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Doch wer mit CFDs handelt, der sollte unbedingt darauf achten, dass er keine Funktionseinschränkungen hat, sofern er eine App nutzt oder die webbasierte Lösung in Anspruch nimmt.

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Bildquelle Pixabay.com

Einerseits Fluch, andererseits Segen

Um die Unterschiede zwischen dem Handel am Computer und mit dem Smartphone oder Tablet zu erkennen, muss man sich auch mit dem eigenen Umfeld befassen, in dem man sich tagtäglich befindet. Wenn ich vor dem Rechner sitze, so habe ich die notwendige Ruhe, kann die verschiedenen Charts analysieren und Pressemitteilungen von Unternehmen lesen. Ich weiß, dass mich niemand stören wird. Wenn ich jedoch in der U-Bahn bin und meine App starte oder die webbasierte Lösung aufrufe, dann muss ich davon ausgehen, dass ich mich nicht zu 100 Prozent konzentrieren kann. Apropos U-Bahn – Netzverluste sind möglich und können sehr wohl zum Problem werden. Wenn ich vor dem Rechner sitze, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass mein Provider einen Netzausfall hat, äußerst gering. In der U-Bahn oder im Zug sind Netzausfälle jedoch immer wieder möglich – Verkäufe oder Käufe können also jederzeit unterbrochen werden. Ein weiterer Nachteil, der keinesfalls außer Acht gelassen werden darf.

Liebe Grüße von Filine

3 Kommentare

  1. Liebe Silvia,

    ich habe nur die nötigsten Apps auf meinem Smartphone und PC.

    Es birgt schon Risiken, da man fast immer gefragt wird, ob man einverstanden ist, dass man die App nur bekommt, wenn auf die Kontakte, Fotos usw. durch den Anbieter zugegriffen werden darf. Und das ist schon ein totaler Eingriff in die Privatathmosphäre. Aber auf einige Angebote kann man leider nicht verzichten.

    Ganz liebe Grüße Sabine

  2. Hallo,

    mit Aktien habe ich mich noch nie beschäftigt un mit Apps bin ich eh vorsichtig 🙂 Ich habe noch nicht einmal FB und Co. auf dem Handy, weil ich das nicht mag. Mobile verführt natürlich, aber dennoch sollte man immer überlegen und nicht das Handy mit Apps vollmachen – Ein sehr schöner Bericht, Danke !

    LG und schönes WE
    Katrin

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