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Mini Sweets zum Nachbacken, klein, handlich, sweet!

Mini Sweets sind in aller Munde und bei mir sind sie zur Zeit sehr beliebt- sie sind klein, handlich und schnell im Mund verschwunden…


Träumt ihr auch manchmal von kleinen Schokokuchen, die mit Erdbeere-Buttercreme gefüllt sind, von luftig leichten Meringue-Pilzen oder Kokos-Cupcakes in Walnussgröße? Das hört sich nach Schlaraffenland an, ist aber greifbar nahe für mich geworden…

Mini Sweets – so der Titel des Backbuches von Fiona Pearce und es geht darin um Kekse, Kuchen und Gebäck, die auf „einen Biss“ zu verzehren sind…im wahrsten Sinne des Wortes! Das Backbuch hat mich zu neuen Kreationen angeregt, was mache ich ja sehr gerne mache, wenn ich mir Rezepte anschaue- da kommen mir spontan neue Ideen, ich wandle ein Rezept ab oder mir fällt direkt etwas Neues dazu ein. Das ist zwar nicht immer und bei jedem Backbuch bzw. Rezept so, aber bei diesem. Warum? Weil mich die süßen kleinen Naschereien, die in diesem Backbuch dargeboten werden, gleich in ihren Bann gezogen und inspiriert haben.

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Was finde ich im Backbuch Mini Sweets?

Das Buch beginnt mit einer kleinen Einleitung und Information zur Backgrundausstattung, die ich sehr sinnvoll finde, weil man die richtigen Teile oft nicht zur Hand hat. Allerdings sind die Erklärungen eher für Anfängerinnen hilfreich, denn als backerfahrene kennt man sich in solchen Details bereits aus. Der Inhalt des Buches ist gegliedert in die verschiedenen Teige für die leckeren Minis. Da findet man dann Biskuits, Baiser, Schokolade, Cupcakes, um nur einiges zu nennen. Alle Rezepte sind gut verständlich beschrieben mit Zutatenliste und Hinweis auf die Menge der Minis, die man daraus herstellen kann. Zusätzlich gibt sie kleine Randnotizen mit Tips, die auch für Anfängerinnen sehr nützlich sind.

Superschön sind auch die Fotodarstellungen der Minis, wirklich sehr liebevoll illustriert und alle Minis sind zudem noch in ihrer tatsächlichen Größe abgebildet…so hat man eine Orientierung bei der Herstellung. Das Buch ist im Vintage-Style gedruckt, was mir sehr gefällt und dies drückt wohl auch die Liebe der Autorin zum Vintage-Style aus.

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Was habe ich jetzt aber nachgebacken und wie gefallen mir die Rezepte?

Zunächst bin ich beim Blätterteig hängengeblieben und dort hatten es mir die „Blätterteigschnittchen mit Holunderbütensahne“ besonders angetan! Blätterteig hatte ich noch im Haus und Holunderblütensirup auch- also war es beschlossene Sache!

Der Blätterteig ( 375g) wird ausgerollt und in 5 x 2,5 cm große Rechtecke geschnitten, auf einem Backblech verteilt und bei 200° nach Packungsvorschrift fertig gebacken. Dabei auf den Blätterteig ein Backblech oder eine andere Beschwerung legen, damit er nicht zu stark aufgeht! Ich habe einfach eine Silikon-Backmatte draufgelegt. Nach dem Auskühlen können die Rechtecke dann befüllt werden.

Holunderblütensahne:
1/8 l Sahne
2 TL extrafeiner Zucker
1 EL Holunderblütensirup
10 frische Erdbeeren
Puderzucker zum Bestäuben

Die Sahne mit dem Zucker und Holunderblütensirup steif schlagen. Die Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden und die Blätterteig-Rechtecke abwechseln damit belegen. Wie es aussehen soll, seht ihr im Bild…ist doch ganz einfach, oder? Zum Schluss mit etwas Puderzucker bestäuben und schon können die Minis vernascht werden:-)

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Mein zweites Rezept ist eine weisse Schokoladencreme mit Pistazien, die eigentlich als Füllung für Mini-Baisers im Backbuch gedacht ist. Baiser hab ich schon öfter gemacht, aber heute hatte ich keine Lust dazu, denn ich hatte noch Blätterteig-Rechtecke übrig und deshalb habe ich die einfach mit der Creme befüllt. Dazu noch ein paar hauchdünne Birnenspalten und es war perfekt.

Weisse Schokoladencreme mit Pistazien
30 ungesalzenen Pistazien gehäutet
70 g weiße Schokolade
135 ml Sahne
1 EL Puderzucker

Pistazien fein hacken. Schokolade schmelzen und abkühlen lassen. Sahne mit Puderzucker steif schlagen, die geschmolzene Schokolade und die Pistazien unterrühren. Ich hatte noch etwas Schokolade übrig, die ich ebenfalls geschmolzen, mit etwas Lebensmittelfarbe grün gefärbt und anschließend in eine Blütenform aus Silikon (gibt es von Städter) gegossen habe. Ausgekühlt braucht man nur noch die Blüten herausdrücken und hat so eine schöne Deko für seine Naschereien!

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Ich sage euch…beide Rezepte sind sehr, sehr lecker und die Pistazienschokolade hat extremen Suchtfaktor!!! Wer solche kleinen Naschereien liebt, dem lege ich das Backbuch „Mini Sweets“ nahe. Schaut es euch mal an, es lohnt sich wirklich. Es sind auch noch etwas ausgefallenere Rezeptideen dabei wie „Süße Windbeutel-Pyramiden“, „Mojito-Cupcakes“ oder „Erdnuss-Schokoladen-Cupcakes“. Aber auch herzhafte Minis wie „Blini-Türmchen“ oder „Blätterteigmuscheln mit konfierten Zwiebeln und Ziegenkäse“ findet ihr. Und keine Angst – es ist alles leicht nachzumachen!

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Ich bin extrem verliebt in dieses Back-Buch, vor allem, weil sich super Ideen für Buffets, kleine Feiern oder auch Naschereien zum Dessert darin finden, die auch ohne großen Aufwand hergestellt werden können.

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Über die Autorin

Fiona Pearce hat aus ihrem Hobby Tortendekoration und Food-Styling mehr gemacht und nach ihrem Umzug von Sydney nach London über ihren Blog Icingbliss.blogspot.com über ihre Abenteuer beim Backen berichtet. Mittlerweile gibt sie im Südwesten Londons Kurse zum Tortendekorieren und hat bereits für mehrere Back- und Kreativbücher und -Zeitschriften geschrieben. Mini Sweets ist ihr erstes Buch auf Deutsch und mir gefallen ihre Ideen und Rezepte sehr!

Liebe Grüße von Filine

Buchinfos:
Mini Sweets – Fiona Pearce
erschienen und erhältlich über http://www.haedecke-verlag.de
Hardcover,128 Seiten, 96 Farbfotos 
Fotos von Sian Irvine und Clive Streeter
ISBN 978-3-7750-0675-0
Preis 16,-€ (Deutschland)
Preis 16,40€ (Österreich)
Preis 19,90SFr (Schweiz)

6 Kommentare

  1. wie immer sind Deine Eigenkreationen eine Augenweide und schmecken ganz sicher auch super. Das Buch muss ich mit mal anschauen, mal sehen, ob es in der Buchhandlung zu finden ist.
    LG Antje

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